AUSSTELLUNGEN IM KERAMIK HAUS

Das Keramik Haus Rheinsberg zeigt das ganze Jahr über mehrere, auch ständig wechselnde Ausstellungen:

 

DER KANNE NEUE KLEIDER

Eine Aktion, die seit 2012 läuft und zur „unendlichen Geschichte” ausgewachsen ist. 2012 feierte Rheinsberg „250 Jahre Keramikproduktion in Rheinsberg”. Das war der Anlass, die besten Keramiker Europas zu bitten, die Form der historischen Rheinsberger Teekanne mit ihrer eigenen Handschrift zu  dekorieren. Was eigentlich auf 100 Teekannen geplant war, hat kein Ende. Heute umfasst die Sammlung 141 Teekannen von über 100 Keramikern. Und die Sammlung wächst ständig weiter.

 

 

 

 

 

Oberflächendesign von unseren Freunden Reindert Overdiun  (1), der leider im vorigen Jahr verstorben ist, Karl Fulle (2), Martin Möhwald (3), Pep Gomez (4) und  Sigrid Hilpert-Artes (5) auf der Form der historischen Rheinsberger Teekanne (6).

  

Die Ausstellung  „Der Kanne schönste Kleider” war in der Rheinsberger Rhinpassage und im Kasino Höhr-Grenzhausen zu sehen. Z.Z. suchen wir nach einem Ausstellungsraum in Rheinsberg. Einige Kannen werden momentan in den Geschäftsräumen der Sparkasse OPR, Zweigstelle Rheinsberg, ausgestellt. Mehr über die Kannen in unserem Slider auf der START-Seite.

 

100 SCHÖNSTE TASSEN

Ein überdimensionaler Setzkasten beherbergt 100 Tassenunikate von Töpfern aus ganz Europa. Ausstellungen im Wechsel: Entweder sind das 100 verschieden Tassen von 100 Keramikern oder 100 Unikate von einem ausgewählten Töpfer. Diese beiden Ausstellungsprinzipien wechseln sich ab. Die letzte Personalausstellung haben wir mit einer Sammlung exclusiver Tassen 2020 von Beate Bendel aus Berlin gezeigt. 


 

 

 

 

 

 

 

 Die gegenwärtige 40. Tassenausstellung präsentiert wieder 100 Tassen von 100 Keramikern aus ganz Europa. Darunter sind Raritäten wie die Tasse der englischen Künstlerin Rachel Wood (1. von links), die eigentlich ausschließlich Objekte, Teeschalen und Vasen in ihren Holzbränden brennt. Darunter sind Raritäten wie die Tasse der englischen Künstlerin Rachel Wood (1. von links), die eigentlich ausschließlich Objekte, Teeschalen und  Vasen in ihren Holzbränden brennt, der Becher von Terry Davis, ebenfalls aus dem Holzbrand (2. v. l.), die lebensfrohen Gefäße von Sylvia Brabänder  (3. v. l.), die Tasse der Koreanerin Cho Chanyon (4. v. l.) oder die zauberhaften Fayencen von Christine Duncombe-Thüring (ganz re.)

 

 Natürlich werden verkaufte Exemplare ständig mit neuen Unikaten weiterer Keramiker ersetzt.

Neben Personalausstellungen von Ramona Bittl / Jan Eigendorf, Wendisch-Rietz (2009), Christiane Schlegel / Josef Brunner, Leipzig (2010), Christina Bundels, Buckow (2010), Claudia Karer, Golßen (2010), Tilman Beyer, Halle (2011), Hans-Peter Meyer, Bischofswerda (2011), Anne Motz, Zernsdorf (2012), Brigitte und Peter Schliebner, Eisenberg (2012), Philine Spieß, Birkholz (2013), Pep Gomez, Frankreich (2013), Maria Ortiz Gil, Spanien (2013), Kathrin König, Goch-Hommersum (2014), Christiane Landbeck, Berlin (2014), Ursula Zänker, Karwe (2015), der Sonderausstellung „Fulle & Freundinnen” (2015), Werner Ertl, Österreich (2016), Yvon Gauchot, Frankreich (2017), Nikolaus Spies, Altreetz (2018), Marlis Radebold, Berlin (2019) und Beate Bendel, Berlin (2020) gibt es jetzt bereits die 21. internationale Exposition. Insgesamt wurden in unserer Ausstellungsreihe bisher rund 7.200 Tassen von rund 576 Keramikern und Töpfern gezeigt.

Neben der Formenvielfalt zeigt diese Ausstellung auch Beispiele aller keramischen Techniken: So zum Beispiel Tassen aus dem Holzbrand von Rachel Wood, Markus Böhm und Pep Gomez oder aus dem Gasbrand von Martin Goerg und Thomas Thunig. Sie finden ganz verschiedene Fayencen von Hans-Peter Meyer oder Philline Spies, wunderbare Glasurmalereien von Nine Milacic, Maria Mayer oder Eva Liebmann, Craquelée von Beate Bendel, Lüster von Christiane Landbeck oder Sgraffito von Katharina Link. Nicht zu vergessen die einzigartigen Seladontassen von Fritz Roßmann und vieles andere.

 

  RHEINSBERGER JAHRESBECHER

 Seit 2011 wird in jedem Jahr ein Künstler berufen, der einen besonderen Jahresbecher für das Keramik Haus Rheinsberg gestaltet und in einer Verkaufsausstellung präsentiert. Berufen wurden seitdem:

 

2011: Karl Fulle, Rheinsberg. 2012: Martin Möhwald, Halle. 2013: Kordula Kuppe, Halle. 2014: Susanne Altzweig, Höhr-Grenzhausen. 2015: Pep Gomez, Neuilly en Sancerre / Frankreich. 2016: Katharina Link, Müncheberg. 2017: Christiane Landbeck, Berlin. 2018: Elke Sada, Leipzig, 2019 Job Heykamp, Geesteren / Niederlande. 2020 Juliane Herden aus Halle, 2021 Hans-Peter Meyer, Bischofswerda.

Für dieses Jahr wurde Katrin Böning aus Köln berufen: Edle mattschwarz engobierte Gefäße mit goldenen Ornamenten, Engobenpunkten und Schrift. 

Eine Besonderheit: Die für Katrin typischen Engobenpunkte, die eigentlich als Verzioerung gedacht waren, führten führten sie zur Blindenschrift. Und so ist auf einigen der Becher (auf dem Foto 3. Becher von links) der Schriftzug „Rheinsberg” in Blindenschrift zu lesen.

Die Auflage der Jahresbecher ist auf 365 Exemplare limitiert. Von Christiane Landbeck, Hans-Peter Meyer und Juliane Herden sind noch letzte Exemplare für vergünstigte 25 € zzgl. Versandkosten vorrätig. Bestellungen unter: info@keramik-haus-rheinsberg.de

 

 

KERAMIK HAUS RHEINSBERG

ADRESSE:

Rhinstraße 1 – Rhinpassage, 16831 Rheinsberg

 

ÖFFNUNGSZEITEN:

Täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet, Jan. - März bis 17.00 Uhr,

auch an Sonn- und Feiertagen.

KONTAKT

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